Hochbeete liegen groß im Trend

Hochbeete liegen groß im Trend

Das Hochbeet liegen voll im Trend, nicht zuletzt seit viele Menschen in Großstädten das Urban Gardening für sich entdeckt haben und freie Flächen auf Dächern oder in Hinterhöfen dazu nutzen, sich ihr eigenes Gemüse anzubauen.

Aber eigentlich ist das Hochbeet schon seit ganz langer Zeit ein Gartenklassiker, der von vielen Hobbygärtnern benutzt worden ist und auch heute noch benutzt wird.

Das „klassische Hochbeet“

Das „klassische Hochbeet“ ist nach unten offen, die Erde im Hochbeet hat Kontakt mit dem Gartenboden. Dadurch können Regenwürmer und die ganzen anderen nützlichen Kleinstlebewesen im Gartenboden in das Hochbeet gelangen und dort ihre nützliche Arbeit zur Bodenverbesserung erledigen.

Damit keine Tiere, die der Gärtner nicht so gern in seinem Beet sehen will, in das Hochbeet gelangen können, wird ein engmaschiger Kaninchendraht am Boden ausgelegt und ein paar Zentimeter an den Hochbeet Seiten hochgezogen. Das hält unerwünschte Besucher wie Wühlmäuse zuverlässig fern.

Größe

Das klassische Hochbeet ist meist 100cm bis 130 cm breit. Je nach Körpergröße und Armlänge kann man bei dieser Breite das Beet gut bearbeiten. Die Höhe des Hochbeetes liegt meist bei 80 bis 90 cm über dem Erdboden, was leichtes Arbeiten ohne Rückenschmerzen ermöglicht. Die Länge des klassischen Hochbeetes ist davon abhängig, wie viel Platz man im Garten hat, liegt aber in der Regel bei mindestens 2 Metern.

Material

Das klassische Hochbeet wird meist aus Holz hergestellt. Es gibt jedoch immer vermehrt Hochbeete aus Metall

Befüllung

In das Hochbeet kommen in der Regel 6 unterschiedliche Befüllungen.

  • Unterste Schicht (1):
    • Dickere Äste, Zweige und Laub

 

  • Nächste Schicht (2):
    • Dünne Äste und Kompost, der noch nicht verrottet ist.

 

  • Nächste Schicht (3):
    • Fertiger Kompost

 

  • Nächste Schicht (4):
    • Grober Kompost oder verrotteter Stallmist.

 

  • Nächste Schicht (5):
    • Fertiger Kompost oder grober Kompost gemischt mit Gartenerde.

 

  • Oberste Schicht (6):
    • Gartenerde

Vorteile eines klassischen Hochbeetes

  • Wer einen eigenen Garten hat, kann mit der Anlage eines Hochbeetes Gartenabfälle wie Äste, Laub oder Rasenschnitt nicht nur prima entsorgen, sondern auch ertragssteigernd verwenden.
  • Bei einer Arbeitshöhe von 80 bis 90 cm entfällt lästiges Bücken bei der Gartenarbeit  und Folgeschäden wie heftige Kreuzschmerzen.
  • Da das Hochbeet wie ein Komposthaufen funktioniert, entsteht durch die Verrottung Wärme. Das Hochbeet wird quasi von unten her beheizt. Das lässt die Anpflanzungen schneller wachsen als im normalen Gartenbeet.
  • Durch die Zersetzung der verschiedenen Schichten des klassischen Hochbeets entsteht nährstoffreicher Kompost, der eine zusätzliche Düngung in der Regel überflüssig macht.
  • Wühlmäuse und Maulwürfe werden am Betreten des Hochbeetes gehindert, wenn man, wie oben erwähnt, einen engmaschigen Draht am Boden auslegt. Und auch Schnecken haben es im Hochbeet schwerer, an die Pflanzen zu kommen und können bequem schon bei ihrem Aufstieg an der Hochbeetwand abgesammelt werden.

Hochbeete für Balkon und Terrasse

Doch auch wer nur einen Balkon oder eine Terrasse zur Verfügung hat, kann problemlos ein Hochbeet aufstellen.Im Handel gibt es unzählige Modelle in verschiedenen Größen und Ausführungen. Bei den Balkonversionen des Hochbeets entfällt natürlich das Aufschichten der verschiedenen Gartenabfälle und Kompostarten. Doch auch auf dem Balkon profitieren Sie von der angenehmen Arbeitshöhe und können sich ohne große Mühen ihr eigenes Gemüse anbauen.

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