Allzweckwaffe Spiegelreflex? – Was Kameras von Canon, Nikon und Sony bereits können

Allzweckwaffe Spiegelreflex? – Was Kameras von Canon, Nikon und Sony bereits können

Hoch auflösende Urlaubs- und/oder Hochzeitsfotos sind der Traum eines jeden Fotografen: Das Licht setzt die Motive perfekt in Szene, die Tiefenschärfe der Kamera sorgt für klare Details und die Linse kompensiert problemlos kleinere Unschärfen. Für professionelle Studios: Normaler Berufsalltag. Für den einfachen Hobbyfotografen: Häufig noch ein Zufallsprodukt. Damit auch Ihre Aufnahmen in Zukunft wie die eines echten Profis aussehen, klären wir im heutigen Beitrag die Frage nach den vielseitigsten Kameramodellen.

Welche Kamera benötige ich eigentlich?

In vielen Fällen scheitert der Kauf eines neuen Kameramodells bereits an der unrealistischen Selbsteinschätzung. Ohne sich überhaupt der Funktionen bewusst zu sein, kaufen viele unerfahrene Fotografen einfach das vielversprechendste Modell, motiviert durch Zusatzfunktionen. Bevor Sie jedoch ein vielleicht sinnloses Sonderangebot wahrnehmen, empfiehlt sich die Rücksprache mit einem Fachmann (Professioneller Fotograf Frankfurt, Händler). Als Geheimtipp wären Online-Foren zu nennen.

Als typische Familienkamera überzeugte in den letzten Jahren die Digitalkamera Nikon L340. Mit einem Preis von aktuell 142 € gibt es sie derzeit im Onlineshop des Elektronik-Händlers Conrad zu kaufen. Eine integrierte Standardfunktion ist dabei die Motivautomatik, ein besonderes Highlight die Aufnahme von HD-Videos. Wer bei einem solch niedrigen Preis jedoch glaubt, hochwertige Videoproduktionen stemmen zu können, liegt falsch. Hierfür bevorzugen Youtuber ausschließlich Spiegelreflexkameras.

Spiegelreflex
Spiegelreflexkameras: Das Instrument des Fotograf

Spiegelreflexkameras und ihr Funktionsumfang

Spiegelreflexmodelle produzieren heute nicht mehr nur detailreiche Bilder, sie bieten dem Fotografen auch viel geschätzte Zusatzfunktionen. Neben der Aufnahme von HD-Videos taugt eine gute Durchschnittskamera zur Bearbeitung von Bildmaterial. Ähnlich dem Smartphone konkurrieren die Hersteller hier um die ausgefallensten Effekte. Per nachträglich eingefügter Unschärfe, lassen sich Motive (in der Regel Porträts) fantasiereich hervorheben. Der klassische Schwarz-Weiß-Filter hingegen, verleiht den Bildern etwas melancholisches.

Die billigsten Spiegelreflexkameras gibt es bereits ab 470 € zu kaufen (Canon EOS 1200d). Häufig sind dabei eine praktische Tasche und eine 8GB Speicherkarte inbegriffen. In ihrer teuersten Ausführung kann eine Canon (Modell 80d) bis zu 1390 € kosten. Für hochwertigere Kameras lohnt sich daher oftmals auch ein Gebrauchtkauf.

Trotz aller Funktionen ist es nicht immer ratsam Bilder selbst zu schießen. Große Feste und Ereignisse erfordern die Anwesenheit eines Profis. Gerade im Raum Frankfurt am Main gibt es viele hochklassige Fotgrafen, die sich leicht für die eigene Veranstaltung buchen lassen. Bei umfangreichen Projekten sollten Sie diese daher definitiv kontaktieren.

Objektive: Eine kurze Übersicht zum Abschluss

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Standardzoom-, Telezoom- und Weitwinkelzoomobjektiv. Während mit dem meist mitgelieferten Standardzoomobjektiv Entfernungen von nur etwa 50mm (Brennweite) erfasst werden können, erlaubt ein Telezoomobjektiv das Heranzoomen an weit entfernte Motive (bis zu 300mm Brennweite). Der Weitwinkelzoom ist nur für Raumaufnahmen geeignet und verzerrt das Bild zu einem gewissen Teil. Beim Kauf einer neuen Kamera sollten Sie sich am Einsatzgebiet orientieren. Nur wenn Sie ein Objektiv wirklich brauchen, lohnt sich eine Investition.

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